Über mich – und meine Methode
Ich kann mich erinnern, wie ich als Kind eintauchen konnte in wunderbare Stimmungen in der Natur und
mich im Einklang mit allem fühlte.
Dann habe ich Zeiten erlebt,
in denen es mir nicht mehr gelang, daran anzuschließen.
Und doch war da ein Ahnen, ein Wissen, dass es Wege gibt,
um diesen Klang mit der inneren Richtigkeit in sich zu finden.
Es war wie eine Spur, manchmal aufleuchtend
in besonderen Momenten oder Begegnungen,
und dann wieder war sie fast ganz verdunkelt.
Ich habe nie aufgehört, dieser Spur zu folgen,
auch wenn ich durch Abgründe und manch tiefen Schmerz gegangen bin.
Mein Weg führte mich – nach Abitur und
der Mitarbeit in einigen der ersten Naturkostläden Deutschlands –
durch eine Ausbildung zur Kunst-Therapeutin und Pädagogin.
Später folgte ein Studium in Rezitation und Schauspiel.
Denn in mir wurde ein Ruf deutlich, anzuschließen an
die Kunst des Wortes und der Bewegung.
Der Austausch und die besonderen Begegnungen mit Menschen,
gaben mir die Möglichkeit, mit den existenziellen Herausforderungen künstlerischer Vertiefung umzugehen.
Wunderbare Texte der Literatur kennenzulernen und mit ihnen
– nicht nur auf der Bühne – zu arbeiten, spielen seither
eine bedeutende Rolle in meinem Leben.
Die Gründung einer Familie und Mutter zu sein
bildete einen neuen kostbaren Erfahrungsschatz.
Die innere Spur zog sich auch durch diese Zeit,
mit Fragen, Weiterbildungen, Lesungen und ersten Klienten.
Und dann zeigte sich ein Schlüssel,
der mir eine bis dahin noch verschlossene Tür
zu einem bestimmten Raum öffnete:
die Knochen des menschlichen Skelettes.
Sie vermögen Halt, Sicherheit und Ruhe zu geben –
und einen ganz eigenen, meistens nicht bewussten Raum zu erschließen:
einen essenziellen Klang- und Bewegungs-Raum.
Von nun an hatte ich etwas ganz Konkretes, das meine weitere Arbeit und Forschung orientierte. Dieser Resonanz-Raum eines Menschen ist das Instrument, mit dem er wirken kann.
Und dieses Instrument gilt es einzustimmen, um nicht nur die Sprech-Stimme zu verbessern, sondern auch die Ausstrahlungskraft und das Wohlgefühl.
Die Wahrnehmung der Knochen unterstützen dabei.
Damit entstand ein eigener Ansatz, den ich so noch nicht
im Schauspiel kennengelernt hatte. Es war auch der Beginn der Arbeit mit Klientinnen und Klienten, zunächst in einer Gemeinschaftspraxis und seit 2004 in eigener Praxis.
Das Erfahren des eigenen Resonanz-Raumes durch die in sich
bewegliche, natürlich-aufrechte Haltung mit gelöster Muskulatur
bildet also den Kern meiner Methode PRÄSENZ UND SPRACHE.
Denn diese körperlich aufrechte Haltung bedingt bekanntermaßen
auch eine innere Haltung, die das Wohlbefinden unmittelbar verbessert.
Darüber hinaus ermöglicht sie eine innere Gegenwärtigkeit (Präsenz)
und einen individuellen Ausdruck (Sprache) –
Die Perspektive ändert sich.
Auch mein Blick auf die Menschen hat sich verändert –
und so habe ich diese Methode kontinuierlich erprobt und weiter entwickelt.
Es ist eine Grundlagen-Arbeit entstanden,
die einfach umzusetzende, alltagstaugliche Anwendungen vermittelt.
Nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf zu einem kostenfreien Vorgespräch
